Kondom vs. Kondylome

Personen, die einige verschiedene Sexualpartner haben, weisen ein höheres Risiko auf, eine Infektion mit Kondylomen zu bekommen als andere. Diese Gruppe besteht fast ausschließlich aus jungen, sexuell aktiven Personen, die sich noch nicht gebunden haben. Tatsächlich zeigen Studien, dass ein signifikanter Anteil an Patienten mit Kondylomen in Kinderkliniken und Gesundheitszentren zu der oben genannten Gruppe an sexuell aktiven jungen Menschen gehört.

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Ein Kondom bietet einen gewissen Schutz
Der einzige Weg, eine Infektion mit Kondylomen zu vermeiden, ist der Verzicht auf Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person. Die zweitbeste Alternative ist es, ein Kondom zu benutzen. Kondome sollen einen ca. 50 prozentigen Schutz gegen die Krankheit bieten. Mit anderen Worten, das Risiko einer Infektion bei ungeschütztem Sex mit einer infizierten Person liegt zwischen 80 und 90 Prozent und kann bei Verwendung eines Kondoms auf 50 Prozent gesenkt werden. Der Grund, dass ein Kondom keinen 100 prozentigen Schutz bietet ist, dass es nicht alle infizierten Oberflächen der Haut abdeckt, wie etwa den Penis Ansatz und den Anus. Auf der anderen Seite bietet ein Kondom bis zu 100 prozentigen Schutz gegen Chlamydien und Gonorrhö.